Wanderungsverlust per Saldo 2011 weiter verringert

Nr.52/2012  | 30.07.2012  | StatA MV  | Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern

Der Wanderungsverlust, der Saldo aus Zu- und Fortzügen, hat sich 2011 um knapp 2 000 auf 1 694 Personen verringert. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes ist der Rückgang gegenüber 2010 sowohl auf gesunkene Wanderungsverluste gegenüber den anderen Ländern der Bundesrepublik zurückzuführen (648 Personen weniger als im Jahr 2010), als auch auf einen deutlichen Wanderungsgewinn von Personen aus dem Ausland. Dieser hat sich gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt und belief sich auf 2 656 Personen. Auch 2011 haben vor allem junge Menschen das Land verlassen. Die Mobilität innerhalb des Landes ist im Jahr 2011 um 1,9 Prozent angestiegen. 58 029 Personen verlegten ihren Wohnsitz innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns.

Der Wanderungsverlust Mecklenburg-Vorpommerns ist gegenüber dem Vorjahr um 53,3 Prozent gesunken und liegt bei 1 694 Personen. Er resultiert aus dem negativen Saldo der Zu- und Fortzüge gegenüber den anderen Ländern der Bundesrepublik (- 4 350 Personen), der aber durch einen stark gestiegenen Wanderungsgewinn gegenüber dem Ausland (2 656 Personen) abgeschwächt wird.

Insgesamt zogen 34 107 Personen nach Mecklenburg-Vorpommern (darunter 8 129 aus dem Ausland) und 35 801 Personen verzogen über die Landesgrenze (darunter 5 473 in das Ausland).

Hauptabwanderungsländer waren Hamburg (Wanderungsverlust insgesamt 1 654 Personen), Berlin (‑ 1 129), Schleswig-Holstein (- 775), Niedersachsen (- 529) und Bayern (- 406). Auch gegenüber Sachsen hatte Mecklenburg-Vorpommern einen Wanderungsverlust von 195 Personen zu verzeichnen.

Lediglich die Salden gegenüber den Ländern Brandenburg (+ 547), Sachsen-Anhalt (+ 324) und Thüringen (+ 80 Personen) zeigten einen Wanderungsgewinn von insgesamt 951 Personen.

Die Betrachtung nach dem Geschlecht zeigt, dass Mecklenburg-Vorpommern 2011 im Saldo der Wanderungsbewegungen fast drei Mal so viele Männer wie Frauen verloren hat, was sich vor allem in der Altersgruppe der 25- bis unter 35-Jährigen deutlich abzeichnet.

Aufgrund dieser anhaltenden Entwicklung zeigt sich, dass die Bevölkerungszahl der Frauen im Verhältnis zu den Männern, in der Altersklasse der 15- bis unter 35-Jährigen, auch in diesem Jahr wieder weiter gestiegen ist und dabei bei 886 zu 1 000 lag (2010: 881 auf 1 000; 2009: 873 auf 1 000).

Die Differenzierung nach Altersklassen zeigt für das Jahr 2011 ein klares Zuwanderungsplus in den Altersjahren ab 35 (+ 906 Personen). Der Wanderungssaldo der unter 35-Jährigen liegt bei - 2 600 Personen. Die absolut höchsten Verluste sind in den Altersjahren der 20- bis unter 30-Jährigen mit insgesamt 2 755 Personen zu verzeichnen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Alice Mannigel, Telefon: 0385 588-56724.

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