Verbraucherpreisniveau im Durchschnitt unverändert zum Vormonat

Nr.51/2011  | 06.06.2011  | StatA MV  | Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern

Die Verbraucherpreise im Mai 2011 entwickelten sich unauffällig. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes blieb der Gesamtindex auf dem Niveau des Vormonats. Im Vergleich zum Mai 2010 stieg der Index um 2,8 Prozent. Zum Basisjahr 2005 (= 100) erhöhte er sich, wie schon im April, auf 113,1 Prozent. Auch im Mai hatte die Energie darauf den größten Einfluss. Allein dafür mussten 10,5 Prozent mehr als vor einem Jahr ausgegeben werden. Ohne Energie schwächte sich die Teuerungsrate ab und lag bei 1,8 Prozent gegenüber 2,1 Prozent im April.

Wie schon in den Vormonaten wurden die Verbraucherpreise in starkem Maße durch die Energiekosten geprägt. In der Summe aller Energiearten stiegen sie im Jahresvergleich um 10,5 Prozent, gegenüber dem Vormonat jedoch um nur 0,5 Prozent. Die Preise für leichtes Heizöl erhöhten sich zwar auch im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 17,2 Prozent, waren jedoch, offensichtlich saisonbedingt, um 5,0 Prozent günstiger als im April. Weiterhin im Steigen begriffen waren mit nunmehr 13,7 Prozent die Kraftstoffpreise, die sich auch im Monatsvergleich um 2,6 Prozent verteuerten.

Gleichfalls überdurchschnittlich entwickelten sich mit + 4,6 Prozent die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke. Auffallende Einzelpositionen waren hierbei, wie auch schon in den Vormonaten, u. a. Butter mit + 35,3 Prozent, Orangensaft mit + 26,4 Prozent, Speiseöl mit + 23,0 Prozent, Bohnenkaffee mit + 18,8 Prozent und Kartoffeln mit + 17,6 Prozent. Inwieweit sich das Auftreten des EHEC-Erregers auf die Preise vor allem von frischem Gemüse auswirkt, kann erst mit der Erfassung der Verbraucherpreise in diesem Monat festgestellt werden.

Vor allem verursacht durch die wiederum gestiegenen Kraftstoffpreise erhöhten sich die Aufwendungen rund um den Verkehr, der immerhin 13,2 Prozent des symbolischen Warenkorbes einnimmt, im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 Prozent. Bei Bekleidung und Schuhen setzte sich mit einer Steigerung von 6,5 Prozent die Entwicklung in den Vormonaten fort.

Unter der durchschnittlichen Inflationsrate von 2,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum lagen im Mai u. a. mit + 0,8 Prozent die Wohnungsmieten einschließlich der Nebenkosten, mit + 2,0 Prozent Möbel und andere Geräte und Ausrüstungen, mit + 1,5 Prozent Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie alkoholische Getränke und Tabakwaren mit + 2,2 Prozent. Vergleichsweise billiger hingegen wurden Anschaffungen und Leistungen für Freizeit, Unterhaltung und Kultur mit - 0,4 Prozent und wiederum bemerkenswert war die Preisentwicklung für die Nachrichtenübermittlung, zu der u. a. Mobiltelefone gehören, die sich mit - 2,7 Prozent zum Vorjahr sehr verbraucherfreundlich gestaltete.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Dieter Gabka, Telefon 0385 588-56044.

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