Weltverbrauchertag 2026

"Selbstbestimmt in die digitale Zukunft" – Preisentwicklung und Konsumstrukturen in Mecklenburg-Vorpommern

Nr.18/2026  | 17.03.2026  | StatA MV  | LAiV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern

Unter dem Motto "Selbstbestimmt in die digitale Zukunft" hat der diesjährige Weltverbrauchertag die Rolle informierter Verbraucherinnen und Verbraucher in einer zunehmend digitalen Wirtschaft in den Mittelpunkt gerückt. Das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern stellt hierzu aktuelle Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2023 sowie der Verbraucherpreisstatistik vor.

Gemäß der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe aus dem Jahr 2023 wurden in Mecklenburg-Vorpommern monatlich durchschnittlich 2.659 EUR je Haushalt für den privaten Konsum ausgegeben. Davon wurden durchschnittlich 34,6 Prozent (920 EUR) für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung ausgegeben. 15,3 Prozent (408 EUR) entfielen auf Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren und Ähnliches. 9,5 Prozent (253 EUR) wurden für Freizeit, Sport und Kultur ausgegeben. Die Ausgaben für Information und Kommunikation beliefen dich durchschnittlich auf 4,9 Prozent (131 EUR) der monatlichen Ausgaben eines Haushaltes in Mecklenburg-Vorpommern.

Wichtig für eine selbstbestimmte digitale Zukunft sind aber nicht nur die getätigten Ausgaben, sondern auch die Ausstattung mit moderner Technik. Gemäß der EVS 2023 waren Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern sehr umfassend mit entsprechenden Geräten ausgestattet. Dabei gaben 98,4 Prozent der Haushalte an, einen Fernseher zu besitzen. 93,6 Prozent besaßen entweder einen stationären PC, einen Laptop, ein Netbook oder ein Tablet. Alle Haushalte gaben an, ein Telefon zu besitzen und davon besaßen 94,8 Prozent ein Smartphone.

Auch die Veränderung von Preisen für moderne (Kommunikations-)Technologien hat einen Einfluss auf die selbstbestimmte digitale Zukunft. Betrachtet man eine ähnliche Ausstattung der Geräte über die Zeit, sind die Preise seit 2020 teilweise stark zurückgegangen. Insgesamt sind die Preise für Audio-, Foto-, IT-Geräte und Zubehör im Februar 2026 verglichen mit dem Jahresdurchschnitt 2020 um 0,5 Prozent gesunken.

Fernsehgeräte, SAT-Anlagen oder Ähnliches sind dabei seit 2020 um 17,8 Prozent günstiger geworden. Die Anschaffung von PCs ist bei gleichwertiger Ausstattung seit 2020 zwar um 8,9 Prozent erschwinglicher geworden, aber Betriebssysteme und andere Computersoftware wurden seit 2020 im Preis 21,5 Prozent angehoben. Der Preis für Mobiltelefone ohne Vertrag und Sim-Karte ist seit 2020 um 10,5 Prozent gesunken. Einzig die Reparatur von Telefonen hat sich seit 2020 um 12,9 Prozent verteuert.

Wenn sich der Trend wie bisher weiterentwickelt, wird sich also auch in Zukunft nahezu jeder Haushalt elektronische Geräte für eine selbstbestimmte digitale Zukunft leisten können.

Weiterführende Informationen zum Thema Preise und EVS finden Sie auf den Internetseiten des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern unter https://www.laiv-mv.de/Statistik/Zahlen-und-Fakten/Gesellschaft-&-Staat/Einnahmen%2c-Konsum%2c-Lebensbedingungen%2c-Wohnen/ und https://www.laiv-mv.de/Statistik/Zahlen-und-Fakten/Gesamtwirtschaft-&-Umwelt/Preise/.

 

Weitere Auskünfte erteilt Herr Christoph Epperlein Telefon 0385 588-56411.

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