Verbraucherpreise in M-V
Preise knacken im Oktober 2022 10-Prozent-Marke
Im Oktober 2022 erhöhten sich in Mecklenburg-Vorpommern die Verbraucherpreise im Vergleich zum Oktober des Vorjahres um 10,9 Prozent. Damit stiegen die Preise erstmals über die 10-Prozent-Marke. Gegenüber September 2022 gab es eine Teuerung von 1,6 Prozent.
Wie das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern weiter mitteilt, waren erneut die Preise für Energie (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) die größten Preistreiber. Sie stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 41,8 Prozent, bei Heizöl und Gas lagen die Steigerungen sogar bei 99,9 bzw. 72,1 Prozent. Verbraucherinnen und Verbraucher fester Brennstoffe, wie Kohle oder Pellets mussten ebenfalls tief in die Tasche greifen. Die Preise stiegen hier um 73,4 Prozent.
Für Nahrungsmittel musste ebenfalls wieder deutlich mehr bezahlt werden. Die Teuerung überschritt knapp die 20-Prozent-Marke. Das sind die höchsten Preissteigerungen seit 1991. Besonders hohe Preissteigerungen gab es vor allem bei Butter (+ 64,9 Prozent), Weizenmehl (+ 42,7 Prozent), Vollmilch (+ 34,8 Prozent), Rindfleisch (+ 25,0 Prozent) und Gemüse (+ 21,9 Prozent). Obst blieb bislang weiter von deutlichen Teuerungsraten verschont (+ 4,7 Prozent), die Preise für Äpfel sind sogar um 1,5 Prozent gesunken.
Weiterführende Informationen zum Thema Preise finden Sie auf den Internetseiten des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern unter Preise. Der Statistische Bericht „Verbraucherpreisindizes in Mecklenburg-Vorpommern – Oktober 2022" (Kennziffer: M123 2022 10) kann kostenfrei heruntergeladen werden.
Weitere Auskünfte erteilt Herr Thomas Hilgemann, Telefon 0385 588-56041.




