Tag der Deutschen Einheit

Was hat sich verändert? – Regionalatlas Deutschland zeigt visuell die Entwicklung

Nr.94/2022  | 30.09.2022  | StatA MV  | LAiV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern

Der Tag der Deutschen Einheit gilt als einer der wichtigsten Feiertage in Deutschland. 2021 wohnten rund 83,2 Millionen Menschen in Deutschland, davon rund 1,6 Millionen in Mecklenburg-Vorpommern. Das macht rund 2 Prozent der deutschen Bevölkerung aus. In den ostdeutschen Bundesländern waren es im Jahr 2021 rund 12,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner (ausgenommen Berlin), also rund 15 Prozent der deutschen Bevölkerung. Wie haben sich Mecklenburg-Vorpommern und die anderen 15 Bundesländer seit der Wiedervereinigung 1990 entwickelt? 

Ein interessantes Werkzeug dafür bietet der Regionalatlas Deutschland, der mit den Fachdaten der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder bestückt wird. Die interaktive Plattform bildet in Form von thematischen Karten weit über 100 Indikatoren zu einer Vielzahl von Themenbereichen der amtlichen Statistik Deutschlands ab. Jede Karte bietet ein großes Spektrum an Interaktionsmöglichkeiten für die Visualisierung und Abfrage der Informationen.

Wie hat sich zum Beispiel das Alter der Mutter bei der Geburt ihres ersten Kindes entwickelt? Von 2011 bis 2020 hat sich das Durchschnittsalter in Mecklenburg-Vorpommern sowie deutschlandweit kontinuierlich erhöht. Hatte die werdende Mutter 2011 in M-V noch ein Durchschnittsalter von 27,1 Jahren, so lag dieses 2020 bereits bei 29,2 Jahren. Zum Vergleich in Hamburg hatten die jungen Frauen bereits ein Durchschnittsalter von 30,4 Jahren, im Bundesdurchschnitt waren es 30,2 Jahre. 

Wenn es darum geht, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen, sind Angebote zur Kinderbetreuung in Mecklenburg-Vorpommern schon immer von großer Bedeutung gewesen. Zum Stichtag 01.03.2021 betrug die Betreuungsquote von unter 3-Jährigen in einer Kindertageseinrichtung oder in Kindertagespflege 57,9 Prozent (Deutschlandweit: 34,4 Prozent). 2011 lag die Betreuungsquote für diese Altersgruppe noch bei 51,7 Prozent (Deutschlandweit: 25,2 Prozent). Kaum regionale Unterschiede gab es hingegen bei der Betreuungsquote der 3- bis 5-Jährigen: Diese lag im Jahr 2021 im Bundesgebiet bei 91,9 Prozent und in Mecklenburg-Vorpommern bei 95,4 Prozent. 

Weiterführende Informationen zum Thema Bevölkerung und Kinder- und Jugendhilfe finden Sie auf den Internetseiten des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern und des Regionalatlas Deutschland. Die Bevölkerungszahlen sind den Tabellen 12411 aus der Genesis-Datenbank entnommen. 

Weitere Auskünfte erteilt Frau Böhme (Kinder- und Jugendhilfe), Telefon 0385 588-56413
und Herr Zimmermann (Bevölkerung), Telefon 0385 588-56422.

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