Tag der Verkehrssicherheit
63,4 Prozent weniger Verkehrstote in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2021 gegenüber 2006
Mit dem Tag der Verkehrssicherheit, der in diesem Jahr am 18. Juni stattfindet, wird auf Initiative des Deutschen Verkehrssicherheitsrats seit 2005 auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam gemacht. Eine besonders verletzliche Gruppe dabei sind Menschen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die Anzahl der verletzten Personen nahm im Vergleich zum Vorjahr ab, die der Verstorbenen aber kaum.
Wie das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern mitteilt, sind im Jahr 2021 allein in Mecklenburg-Vorpommern 1 526 Verkehrsteilnehmer mit dem Fahrrad verunglückt, das sind 142 weniger als 2020 (1 668). 184 der verunglückten Radler waren im vergangenen Jahr 14 Jahre oder jünger. Das sind neun verunglückte Kinder auf dem Rad mehr als 2020.
Sechs Fahrradfahrer wurden 2021 im Straßenverkehr getötet, nur einer weniger als im Jahr zuvor. Bei den Fußgängern endeten 2021 zwei und 2020 sechs Unfälle im Straßenverkehr tödlich. Zum Vergleich: 2021 starben in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 68 Menschen im Straßenverkehr, das waren 2,9 Prozent weniger als 2020 (70) und sogar 63,4 Prozent weniger als 2006 (186).
An 20,2 Prozent der Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden waren Fahrradfahrer beteiligt. Das waren 1 680 Personen mit Fahrrad gegenüber 419 beteiligten Fußgängern. Radfahrer, die sich unerlaubt vom Ort des Geschehens nach einem Unfall mit Personenschaden entfernten, gab es 2021 ebenfalls: 64 Fahrradfahrer begingen hier Fahrerflucht. Das sind bei insgesamt 434 Flüchtigen nach einem Unfall mit Personenschaden 14,7 Prozent.
Den Statistischen Bericht „Straßenverkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern, 2021 (endgültige Ergebnisse)" finden Sie auf der Internetseite des Statistischen Amtes unter www.statistik-mv.de.
Weitere Auskünfte erteilt Herr Thomas Hilgemann, Telefon 0385 588-56041.




