Baumobst 2007 in Mecklenburg-Vorpommern
Große Betriebe und 84 Prozent Äpfel
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es 28 Betriebe des Gartenbaus und der Landwirtschaft, die auf knapp 1 500 Hektar Baumobst für Verkaufszwecke anbauen. Wie das Statistische Amt mitteilt, hat sich damit in den vergangenen fünf Jahren, seit der letzten Erhebung, die Baumobstfläche um 12 Prozent verringert, seit 1992 sogar um die Hälfte. Die durchschnittliche Betriebsgröße erhöhte sich von 52 im Jahr 2002 auf nunmehr 54 Hektar. Der Anteil der Äpfel am Baumobst hat sich damit in den vergangenen fünf Jahren, seit der letzten Erhebung, die Baumobstfläche um 12 Prozent verringert, seit 1992 sogar um die Hälfte. Die durchschnittliche Betriebsgröße erhöhte sich von 52 im Jahr 2002 auf nunmehr 54 Hektar. Der Anteil der Äpfel an der Baumobstfläche stieg im gleichen Zeitraum.
So konzentrieren sich fast 86 Prozent des Baumobstes in lediglich sieben Betrieben. Diese verfügen durchschnittlich über 184 Hektar Baumobstfläche.
Dominierend im Obstbau sind bei steigender Tendenz die Äpfel. Sie nehmen mit zusammen 1 255 Hektar nunmehr, war die Fläche seit 2002 um zusammen 28 Prozent rückläufig. Auf 93 Hektar stehen Sauerkirschen (6,2 Prozent der Baumobstfläche), auf 71 Hektar Süßkirschen (4,8 Prozent), auf 57 Hektar Pflaumen und Zwetschen (3,8 Prozent) und auf 22 Hektar Birnen (1,5 Prozent).
Beim Baumobst spielen die Sorte und die Nachfrage eine entscheidende Rolle für den Verwendungszweck. Der Tafelobstanteil am Apfelanbau liegt bei 28 Prozent (2002: 32 Prozent, 1997: 50 Prozent). Demzufolge hat sich der Anteil der Wirtschaftsäpfel in den vergangenen zehn Jahren beträchtlich ausgedehnt. Wirtschaftsäpfel werden gemostet, aber auch, bei Einhaltung strenger Qualitätskriterien, für Säuglingsnahrung verarbeitet. Bei den anderen Obstarten liegt der Anteil des Tafelobstes z. T. wesentlich höher (Birnen: 67 Prozent, Süßkirschen: 92 Prozent, Sauerkirschen: 26 Prozent, Pflaumen z. T. wesentlich höher (Birnen: 67 Prozent, Süßkirschen: 92 Prozent, Sauerkirschen: 26 Prozent, Pflaumen: 56 Prozent).
Idared (18 Prozent) und Elstar (13 Prozent). Bei den Tafelbirnen hat Conference mit 54 Prozent die größte Verbreitung.
Strauchbeerenobst wird in Mecklenburg-Vorpommern von 24 Betrieben auf 358 Hektar erzeugt (2005), darunter 192 Hektar vorwiegend Schwarze Johannisbeeren und 136 Hektar Sanddorn (57 Prozent der Fläche in Deutschland überhaupt).
Erdbeeren auf dem Freiland bauen 44 Betriebe auf zusammen 370 Hektar an (2006).
Überblick zum Obstbau in Mecklenburg-Vorpommern
Baumobst für Verkaufszwecke (2007)
28 Betriebe mit 1 500 Hektar
Äpfel
23 Betriebe mit 1 255 Hektar
Birnen
14 Betriebe mit 22 Hektar
Süßkirschen
15 Betriebe mit 71 Hektar
Sauerkirschen
14 Betriebe mit 93 Hektar
Pflaumen und Zwetschen
16 Betriebe mit 57 Hektar
Regionaler Schwerpunkt
Landkreis Ludwigslust - 58 Prozent des Baumobstes
Strauchbeerenobst (2005)
24 Betriebe mit 358 Hektar
Johannisbeeren
14 Betriebe mit 192 Hektar
Sanddorn
4 Betriebe mit 136 Hektar
Heidelbeeren
3 Betriebe mit 14 Hektar
Himbeeren
8 Betriebe mit 5 Hektar
Regionaler Schwerpunkt
Landkreis Ludwigslust - 47 Prozent des Strauchbeerenobstes
Erdbeeren (2006)
44 Betriebe mit 370 Hektar (auf dem Freiland)
Regionale Schwerpunkte
Landkreis Nordwestmecklenburg - 40 Prozent der Erdbeeren
Landkreis Bad Doberan - 27 Prozent der Erdbeeren
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Dieter Gabka, Telefon 0385 4801-4726.
