Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte 2005: 8,8 Prozent wurden gespart
Die privaten Haushalte Mecklenburg-Vorpommerns sparten 2005 8,8 Prozent ihres verfügbaren Einkommens (Bundesgebiet: 10,6 Prozent), das waren je Einwohner durchschnittlich 1 236 EUR, 40 EUR weniger als 2004. Das ergibt sich aus den jetzt vorgelegten Berechnungen zum Privaten Verbrauch der privaten Haushalte des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern angehört.
Danach gaben die privaten Haushalte Mecklenburg-Vorpommerns im Jahr 2005 insgesamt 21 864 Millionen EUR ihres verfügbaren Einkommens (23 899 Millionen EUR) für den privaten Konsum aus, das waren 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr (Deutschland: + 1,4 Prozent; neue Länder: ‑ 0,6 Prozent). Der andere Teil (8,8 Prozent) des verfügbaren Einkommens wurde von den privaten Haushalten gespart. Die Sparquote sank damit um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr (9,2 Prozent). Im Durchschnitt der neuen Länder betrug die Sparquote 9,4 Prozent, im früheren Bundesgebiet dagegen 10,6 Prozent. Die sparfreudigsten Haushalte lebten in Baden-Württemberg, ihr Anteil des Sparens am verfügbaren Einkommen betrug 12,1 Prozent.
In Mecklenburg-Vorpommern wurden 2005 im Durchschnitt 12 764 EUR je Einwohner privat konsumiert, das waren zwar 155 EUR mehr als im Vorjahr, aber dennoch war damit der private Konsum je Einwohner der niedrigste aller Bundesländer. Im Bundesdurchschnitt betrugen die privaten Konsumausgaben je Einwohner 16 020 EUR, in den neuen Ländern 13 051 EUR und im früheren Bundesgebiet 16 595 EUR.
Gespart wurden 2005 in Mecklenburg-Vorpommern je Einwohner durchschnittlich 1 236 EUR, je Einwohner war auch das der niedrigste Sparbetrag aller Bundesländer. Im Durchschnitt der neuen Bundesländer betrug das Sparen je Einwohner 1 331 EUR, im früheren Bundesgebiet 2 013 EUR und im Bundesdurchschnitt 1 902 EUR.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Margit Herrmann, Telefon 0385 4801-4686.
