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Verbraucherpreisindex im November 2018: Gemüse spürbar teurer

Nr.49/2018  | 18.12.2018  | StatA MV  | LAiV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern

Die durchschnittliche monatliche Teuerungsrate lag im November 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat bei 1,7 Prozent, gegenüber dem Vormonat gab es keine Veränderung. Der Gesamtindex zum Basisjahr 2010 stieg auf 112,9 Prozent. Damit war die Lebenshaltung im November um fast 13 Prozent teurer als vor acht Jahren. 

Hervorzuheben ist, dass sich die Aufwendungen des Verbrauchers für Energie - Haushaltsenergie und Kraftstoffe - gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,8 Prozent erhöhten, wobei sich die Kraftstoffe um 10,6 Prozent und die Haushaltsenergie um 3,4 Prozent verteuerten. Stärker als der Preis für Superbenzin (zum Vorjahr: + 9,0 Prozent) stieg der Preis für Dieselkraftstoff (+ 16,2 Prozent). Leichtes Heizöl blieb um 0,2 Prozent unter dem Niveau des Vormonats, stand aber mit einem Plus von 23,3 Prozent im Vergleich zu 2017 zu Buche. 

Verbraucher mussten für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im Vergleich zum Vorjahresmonat 1,3 Prozent mehr entrichten. Die Witterungsverhältnisse im Laufe des Jahres 2018 wirkten sich spürbar auf die Entwicklung der Gemüsepreise aus (+ 9,4 Prozent zum Vorjahr). So verteuerten sich Kartoffeln um 20,1 Prozent, Möhren um 35,0 Prozent, Weißkohl um 39,6 Prozent, Lauch und Sellerie um 47,8 Prozent sowie Zwiebeln um 55,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 

Tabakwaren und alkoholische Getränke waren 2,4 Prozent teurer als noch vor einem Jahr. 

Fast unverändert blieben die Preise für Bekleidung und Schuhe mit + 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. 

Anhaltend verbraucherfreundlich entwickelten sich die Preise für Post und Telekommunikationsdienstleistungen (- 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat). 

Die Ausgaben für Freizeit, Unterhaltung und Kultur erhöhten sich mit 1,4 Prozent moderat. 

Für den Bereich des Bildungswesens mussten die Verbraucher 4,5 Prozent weniger aufbringen als noch vor einem Jahr. 

Gaststätten und Beherbergungsdienstleistungen wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,4 Prozent teurer. 

Hinweis: Revision des Verbraucherpreisindex

Der Verbraucherpreisindex wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Mit Berichtsmonat Januar 2019 erfolgt die Umstellung von der Basis 2010 auf das Basisjahr 2015. Dabei werden die Verbraucherpreisindizes rückwirkend ab Januar 2015 neu berechnet.

Weitere Auskünfte gibt Herr Thomas Hilgemann, Telefon 0385 588-56043.

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