Erhebungen in Sonderbereichen

Erhebungen in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften

Im Rahmen des Zensus 2021 ist die Erhebung an Anschriften mit Sonderbereichen ein Teil der Personenerhebung.

Als Sonderbereiche gelten Wohnheime und Gemeinschaftsunterkünfte, in denen in der Regel Personen längerfristig wohnen oder untergebracht sind.

Zu Wohnheimen zählen z. B. Studierendenwohnheime oder Arbeiterwohnheime. Die Bewohner können selbstständig wirtschaften, so dass von einer eigenen Haushaltsführung ausgegangen werden kann. Die Erhebung der Daten beim Zensus 2021 erfolgt durch persönliche Befragung der Bewohner.

Dagegen führen die Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften keinen eigenen Haushalt und werden durch den Betreiber der Einrichtung versorgt (z. B. in Alten- und Pflegeheimen, Justizvollzugsanstalten). Daten der Bewohner werden über die Befragung der Einrichtungsleitung erhoben.

Für alle Bewohner von Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften werden die Daten entsprechend dem zukünftigen Zensusgesetz 2021 erhoben, um die Einwohnerzahl von Gemeinden und Städten verlässlich ermitteln zu können. 

Zur Vorbereitung der Haupterhebung 2021 wird es bereits 2019 und 2020 Erhebungen bei den Trägern von Einrichtungen der Sonderbereiche eine Vorerhebung und den Einrichtungen selbst eine Vorbefragung geben.

Diese vorbereitenden Befragungen dienen  der Ermittlung und Sicherung der Qualität und Aktualität bereits ermittelter Anschriften. Sie beinhalten keine personenbezogenen Angaben zu den Bewohnern der Einrichtungen.