Coronakrise und Lockdown zeigen Wirkung

Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in Mecklenburg-Vorpommern im 1. Halb­jahr 2020 um 5,2 Prozent

Nr.21/2020  | 24.09.2020  | StatA MV  | LAiV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern

Nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern angehört, sank das Bruttoinlandsprodukt, umfassender Ausdruck für die volkswirtschaftliche Gesamtleistung, in Mecklenburg-Vorpommern im 1. Halbjahr 2020 aufgrund des Lockdowns und der Folgewirkungen durch Corona preisbereinigt um 5,2 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum (Bundesdurchschnitt: ‑6,6 Prozent).

In Mecklenburg-Vorpommern ist dieser Rückgang der Wirtschaftsleistung um 5,2 Prozent der stärkste seit Bestehen des Landes. Selbst im Krisenjahr 2009 sank das Bruttoinlandsprodukt des Landes im ersten Halbjahr in nicht so starkem Ausmaß (‑3,6 Prozent).
Betroffen vom Rückgang der Wirtschaftsleistung im 1. Halbjahr 2020 waren in Mecklenburg-Vorpommern alle Hauptbereiche der Wirtschaft, besonders die Dienstleistungsbereiche und das Produzierende Gewerbe. Im Bereich der Landwirtschaft sank die Wirtschaftsleistung etwas weniger stark.

Weitere Auskünfte gibt Frau Dr. Margit Herrmann, Telefon 0385 588-56042.

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