Pro-Kopf-Bruttolöhne und -gehälter erreichten 2017 80,4 Prozent des Bundesdurchschnitts

Nr.12/2018  | 28.03.2018  | StatA MV  | Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern

Die im Durchschnitt der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns gezahlten Bruttolöhne und -gehälter betrugen nach den vom Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern angehört, vorgelegten Berechnungen im Jahr 2017 je Arbeitnehmer 27 520 EUR. Das waren 813 EUR bzw. 3,0 Prozent mehr als 2016 und zugleich 80,4 Prozent des Bundesdurchschnitts (34 213 EUR).

 

Mit durchschnittlich 80,4 Prozent war der 2017 in der Gesamtwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns erreichte Angleichungsstand der Pro-Kopf-Bruttolöhne und -gehälter an den Bundesdurchschnitt von allen Ländern am niedrigsten, zugleich aber um 0,2 Prozentpunkte höher als 2016 (80,2 Prozent). Im Durchschnitt der neuen Länder wurden 2017 je Arbeitnehmer 28 639 EUR gezahlt (83,7 Prozent des Bundesdurchschnitts), im früheren Bundesgebiet waren es 35 077 EUR (102,5 Prozent des Bundesdurchschnitts). 2017 lagen damit die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer im Land um 6 693 EUR unter dem Bundesdurchschnitt.

 

Von den drei Hauptbereichen der Wirtschaft verfügten in Mecklenburg-Vor­pommern die Beschäftigten des Produzierenden Gewerbes über die höchsten durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer (30 371 EUR; 1,7 Prozent mehr als 2016). Die niedrigsten Pro-Kopf-Bruttolöhne und -gehälter hatten die Arbeitnehmer im Bereich Land- und Forstwirtschaft einschließlich Fischerei (22 928 EUR; 0,3 Prozent mehr als 2016). Ebenfalls unter dem Landesdurchschnitt lagen die Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer in den Dienstleistungsbereichen (27 013 EUR; 3,5 Prozent mehr als 2016).

 

Den geringsten Angleichungsstand der Pro-Kopf-Bruttolöhne und -gehälter an den Bundesdurchschnitt wies im Jahr 2017 wieder das Verarbeitende Gewerbe mit nur 66,9 Prozent (2016: 66,6 Prozent) aus. Den höchsten Angleichungsstand erreichten die Pro-Kopf-Bruttolöhne und -gehälter im Bereich Land- und Forstwirtschaft einschließlich Fischerei, die sogar um 19,5 Prozent über dem Bundesdurchschnitt lagen (2016 um 20,3 Prozent). Im Dienstleistungsbereich erreichten die Pro-Kopf-Bruttolöhne und -gehälter 86,3 Prozent (2016: 86,0 Prozent) des Bundesdurchschnitts. Im Unterbereich der öffentlichen und sonstigen Dienstleister einschließlich Erziehung und Gesundheit sowie Private Haushalte wurde hier aber der Bundesdurchschnitt um 1,7 Prozent überschritten.

Weitere Auskünfte gibt Frau Dr. Margit Herrmann, Telefon 0385 588-56041.

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