Neuer Berichtskreis für die Monatserhebungen im Verarbeitenden Gewerbe ab 2007

Januar 2007: 291 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erzielten Umsatzplus von 17,5 Prozent

Nr.26/2007  | 19.03.2007  | StatA MV  | Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern

Am 1. Januar 2007 trat Artikel 10 des Ersten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft vom 22. August 2006 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 1970) in Kraft, durch den das Gesetz über die Statistik im Produzierenden Gewerbe geändert wird. In diesem Zusammenhang wird insbesondere die Meldegrenze beim Berichtskreis für die kurzfristigen Statistiken im Verarbeitenden Gewerbe heraufgesetzt. Wurden in der Vergangenheit beim Monatsbericht im Verarbeitenden Gewerbe alle Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen befragt, so sind ab Januar 2007 nur noch Betriebe mit 50 und mehr tätigen Personen einbezogen. Entsprechendes gilt für die Monatliche Produktionserhebung. Mit dieser Maßnahme wird eine deutliche Entlastung insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen von statistischen Auskunftspflichten erreicht, teilt das Statistische Amt mit. In Mecklenburg-Vorpommern hat sich dadurch der Berichtskreis der meldepflichtigen Betriebe beim Monatsbericht von 728 Betrieben mit 54 195 Beschäftigten im Dezember 2006 auf 291 Betriebe mit 42 647 Beschäftigten im Januar 2007 verringert. Die 291 Betriebe erzielten im Januar 2007 nach vorläufigen Angaben ein Umsatzplus von 17,5 Prozent gegenüber Januar 2006.

Die bisherigen Merkmale des Monatsberichts im Verarbeitenden Gewerbe und der Monatlichen Produktionserhebung werden auch bei dem neuen Berichtskreis der Betriebe mit 50 und mehr tätigen Personen weiter unverändert erhoben. Neu ist, dass der Berichtskreis für die Monatliche Produktionserhebung auf den des Monatsberichts im Verarbeitenden Gewerbe abgestimmt wird. Damit werden alle Industrieunternehmen bei diesen beiden Statistiken im Grundsatz gleich behandelt und die Ergebnisse für die wichtigsten Konjunkturindikatoren werden konsistenter.

Die unterhalb der neuen Abschneidegrenze liegenden Betriebe werden ab dem Berichtsjahr 2007 nur noch in der Vierteljährlichen Produktionserhebung nach ihrer Produktion und im neu eingeführten Jahresbericht für Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe nach den tätigen Personen, den Lohn- und Gehaltsummen sowie dem Umsatz befragt. Dieser Bericht stellt sicher, dass die für regionale Strukturuntersuchungen notwendigen Informationen im bisherigen Umfang und in bisheriger Qualität zumindest jährlich zur Verfügung stehen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Hans-Peter Hasche, Telefon 0385 4801-4430.

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