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Luftsichtbare Passpunkte

Luftsichtbare Passpunkte (LuPa) sind in Luftbildern deutlich erkennbare und zur Auswertung am photogrammetrischen Auswertestationen gut einstellbare Punkte, für die Koordinaten im geodätischen Landeskoordinatensystem vorliegen. Durch photogrammetrische Auswertung können für die LuPa Koordinaten im jeweils projektbezogenen photogrammetrischen Koordinatensystem bestimmt werden. LuPa ermöglichen so den Übergang in das geodätische Landeskoordinatensystem.

Das Amt für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen verwendet luftsichtbare Passpunkte bei der Herstellung der Digitalen Orthophotos (DOP) und bei der photogrammetrisch basierten Erstellung Digitaler Geländemodelle (DGM).

Mittels LuPa kann der Nutzer von Luftbilddaten selbständig thematische Auswertungen mit hoher Genauigkeit ausführen oder die Genauigkeit der Georeferenzierung von Bildflügen unabhängig kontrollieren.

LuPa liegen in Mecklenburg-Vorpommern landesweit flächendeckend als eindeutig definierte, nicht vermarkte, möglichst dauerhaft vorhandene Punkte vor, die an topographische Objekte (z. B. Gebäude) gebunden sind. Jeder LuPa besteht aus einer Punktgruppe von grundsätzlich drei unabhängigen Punkten.


LuPa-Punktgruppe 76 324 304

Punkt 76 324 304 1


Punkt 76 324 304 2 

Punkt 76 324 304 3

Die Punkte werden terrestrisch nach Lage und Höhe bestimmt mit einer Genauigkeit für

  • die Lage mL < 0,1 m und
  • die Höhe mH < 0,2 m.

Die LuPa werden standardmäßig im amtlichen Lagebezugssystem (ETRS 89, UTM-Abbildung, Zone 33) und im amtlichen Höhenbezugssystem (DHHN 92) geführt und abgegeben.
 


LuPa-Festlegungsriss


Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut