Für die
Erfüllung der Aufgaben nach der Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern
zum gemeinsamen Aufbau und Betrieb der Geodateninfrastruktur Deutschland
(Verwaltungsvereinbarung GDI-DE®), in Kraft 30. Oktober 2008, ist im
Land eine ressortübergreifende Kontaktstelle, die Koordinierungsstelle für
Geoinformationswesen (KGeo) einzurichten. Die rechtliche Grundlage wurde mit
dem Gesetz über das amtliche Geoinformations- und Vermessungswesen des Landes
Mecklenburg-Vorpommern (Geoinformations- und Vermessungsgesetz – GeoVermG M-V)
vom 16.12.2010 (GVOBl. M-V S. 713) geschaffen. Damit ist die
Koordinierungsstelle zentrale Anlaufstelle für alle Belange zum Aufbau einer
leistungsfähigen Geodateninfrastruktur im Land (GDI-MV) und Kontaktstelle für
die nationale und europäische Geodateninfrastruktur. Mit dem Aufbau der GDI-MV
wird das Ziel verfolgt, eine durchgängige Nutzung von Geobasis- und Geofachdaten
zu erreichen, Redundanzen in der Datenerhebung und -führung zu vermeiden und
über den Aufbau von webbasierten Geodatendiensten eine umfassende Nutzung von
Geodaten in allen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen. Die GDI-MV ordnet
sich nahtlos in die Aktivitäten zum Aufbau bundesweiter (GDI-DE,
Geodateninfrastruktur Deutschland) und europäischer (INSPIRE, Infrastructure for
Spatial Information in Europe) Geodateninfrastrukturen ein. Die Grundzüge der
GDI-MV sind in einem Leitbild beschrieben.
Der Koordinierungsstelle obliegt die laufende Geschäftsführung des
Interministeriellen Ausschusses für Geodatenmanagement in Mecklenburg-Vorpommern
(IMA GDM M-V).
Aufgaben der Koordinierungsstelle (Auswahl):