Koordinierungsstelle GIS
Die
Koordinierungsstelle für Geoinformationssysteme (KGIS) wurde durch Beschluss der
Landesregierung vom 13.06.2000 zum Geodaten-Management in Mecklenburg-Vorpommern eingerichtet.
Der Koordinierungsstelle obliegt die laufende Geschäftsführung des
Interministeriellen Ausschusses für Geodatenmanagement in Mecklenburg-Vorpommern
(IMA GDM M-V). Damit ist die Koordinierungsstelle gleichermaßen zentrale
Anlaufstelle für alle Belange zum Aufbau einer leistungsfähigen
Geodateninfrastruktur im Land (GDI-MV). Mit dem Aufbau der GDI-MV wird das
Ziel verfolgt, eine durchgängige Nutzung von Geobasis- und Geofachdaten zu
erreichen, Redundanzen in der Datenerhebung und -führung auszuschließen und über
den Aufbau von webbasierten Geodiensten eine umfassende Nutzung von Geodaten in
allen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen. Die GDI-MV ordnet sich
nahtlos in die Aktivitäten zum Aufbau europäischer (INSPIRE, Infrastructure for
Spatial Information in Europe) und bundesweiter (GDI-DE, Geodateninfrastruktur
Deutschland) Geodateninfrastrukturen ein. Die Grundzüge der GDI-MV sind in einem
Leitbild beschrieben.
Aufgaben
der Koordinierungsstelle (Auswahl):
-
Koordinierung der Verfügbarkeit und Bereitstellung
von Geodaten raumbezogener Informationssysteme in M-V,
-
Fachliche Beratung der Landesbehörden zu Fragen der
Geoinformation/Geodateninfrastruktur,
-
Konzeption, Umsetzung und Evaluierung technischer und
organisatorischer Maßnahmen für den Aufbau und Betrieb der
Geodateninfrastruktur M-V in fachlicher Zusammenarbeit mit dem
Innenministerium M-V,
-
Kontaktstelle in M-V für die Belange GDI-DE und
INSPIRE,
-
Vorbereitung, Organisation und Nachbereitung der
Beratungen des IMA GDM M-V in fachlicher Zusammenarbeit mit dem
Innenministerium M-V,
-
Fachbezogene Öffentlichkeitsarbeit.