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Laserscanning

Rohdaten aus dem Airborne Laserscanning (ALS)

Das Airborne Laserscanning („luftgestütztes Laserscanning“) ist ein modernes Verfahren zur großflächigen Erfassung von Höheninformationen der Erdoberfläche. Vom Flugzeug aus wird die Erdoberfläche mit einem Laserscanner flächenhaft „abgetastet“. Laserimpulse werden ausgesendet, von der Geländeoberfläche oder auf ihr befindlichen Objekten (z. B. Gebäude, Bäume) gestreut und reflektiert und durch einen entsprechenden Sensor im Laserscanner wieder empfangen. Position und Ausrichtung des Laserscanners werden dabei ständig mittels GNSS-Empfänger (z. B. GPS) und einem Inertial-Navigationssystem (INS) bestimmt. Für jeden Reflexionspunkt werden aus den so gewonnenen Messungen dreidimensionale Koordinaten (x, y, z) berechnet.


Grundprinzip des Airborne Laserscanning

 

Beim Airborne Laserscanning werden sowohl Reflexionen von Objekten auf der Geländeoberfläche (sogenannte „Klassifizierte Nichtbodenpunkte“) als auch Reflexionen von der Geländeoberfläche (sogenannte „Klassifizierte Bodenpunkte“) registriert. Die Höheninformation wird hierbei mit einer Genauigkeit von ± 0,2 m erfasst.


„Klassifizierte Nichtbodenpunkte“
und „Klassifizierte Bodenpunkte“

 

Aus den „Klassifizierten Bodenpunkten“ lassen sich hochauflösende Digitale Geländemodelle (DGM) ableiten. Im Amt für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen werden seit dem Jahr 2004 Daten des Airborne Laserscanning zur Herstellung das ATKIS®-DGM5 verwendet.


Klassifizierte Bodenpunkte

Klassifizierte Nichtbodenpunkte

(Beispiel: Hansestadt Stralsund)

Aus der Gesamtheit von „Klassifizierten Bodenpunkten“ und „Klassifizierten Nichtbodenpunkten“ lassen sich Digitale Oberflächenmodelle (DOM) ableiten, die neben den Geländedaten zusätzlich Objektdaten enthalten.

Klassifizierte Bodenpunkte und klassifizierte Nichtbodenpunkte

Die seit dem Jahr 2004 durch das Amt für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen gewonnenen Rohdaten aus dem Airborne Laserscanning werden in den Varianten „Klassifizierte Bodenpunkte (KB)“ und „Klassifizierte Bodenpunkte + Klassifizierte Nichtbodenpunkte (KB+KNB)“ gegen Entgelt abgegeben. Bei der Abgabe von KB+KNB-Daten erfolgt keine Differenzierung der beiden Datensätze. Der Abgabestandard für Rohdaten aus dem Airborne Laserscanning ist nachfolgend beschrieben.

Merkmal

KB, KB+KNB

Lagebezugssystem

ETRS 89 (UTM-Abbildung, Zone 33)

Höhenbezugssystem

DHHN 92 (NHN, Amsterdamer Pegel)

Datenformat

ASCII (XYZ)

Punktdichte
(beim Airborne Laserscanning abgesetzte Punkte/m²)

KB1, KB1+KNB1

2 Punkte/m²

KB2, KB2+KNB2

0,4 Punkte/m²

Beispieldatensätze befinden sich auf der kostenlosen Auskunfts-CD des Amtes für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen.

Zur Bestellung verwenden Sie bitte das Bestellformular. Angaben zu Entgelten finden Sie hier.

weitere Auskünfte

zu Fragen des Vertriebs:

Tel.: 0385 4801-3415, -3423; Fax: 0385 4801-3091
E-Mail:
Geodatenservice@laiv-mv.de

zu technischen Fragen:

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E-Mail: Photogrammetrie@laiv-mv.de

 

 

  


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