1. Mai - Tag der Arbeit

76,6 Prozent der erwerbstätigen Männer und 48,1 Prozent der erwerbstätigen Frauen arbeiten wöchentlich 40 oder mehr Stunden Vollzeitanteile in Mecklenburg-Vorpommern deutlich über Bundesdurchschnitt

Nr.14/2017  | 27.04.2017  | StatA MV  | Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern

Nach Ergebnissen des Mikrozensus waren im Jahresdurchschnitt 2015 insgesamt 743 300 Personen (390 900 Männer und 352 500 Frauen) mit Wohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern erwerbstätig. Wie das Statistische Amt weiterhin mitteilt, arbeiteten 63,1 Prozent der Erwerbstätigen mit einer gewöhnlichen Wochenarbeitszeit von 40 und mehr Stunden. Damit liegt der Anteil Vollzeit-erwerbstätiger in Mecklenburg-Vorpommern deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 50,9 Prozent. 

In Mecklenburg-Vorpommern ist die deutliche Mehrheit der Erwerbstätigen in Vollzeit tätig. Im Jahresdurchschnitt 2015 arbeiteten 469 200 Erwerbstätige in einer normalen Arbeitswoche 40 oder mehr Stunden. Vollzeiterwerbstätige stellten 2015 damit 63,1 Prozent der insgesamt 743 300 Erwerbstätigen. 

In Mecklenburg-Vorpommern arbeiteten 299 800 Männer und 169 400 Frauen mit einer gewöhnlichen Wochenarbeitszeit von 40 und mehr Stunden. Arbeit in Vollzeit betraf damit 76,6 Prozent der männlichen und 48,1 Prozent der weiblichen Erwerbstätigen.

Im Bundesdurchschnitt 2015 waren die Anteile der in Vollzeit Erwerbstätigen deutlich geringer. Lediglich 66,3 Prozent der erwerbstätigen Männer und 33,2 Prozent der erwerbstätigen Frauen arbeiteten regelmäßig 40 und mehr Wochenstunden. 

Substanzielle Teilzeit, also eine regelmäßige Wochenarbeitszeit von maximal 20 Stunden, nutzten 2015 in Mecklenburg-Vorpommern lediglich 10,5 Prozent der Erwerbstätigen (Bundesdurchschnitt: 17,4 Prozent). 

Durchschnittlich arbeiteten die Erwerbstätigen in Mecklenburg-Vorpommern 36,8 Wochenstunden je Person (Deutschland: 35,2). Dabei waren Frauen durchschnittlich 34,2 Wochenarbeitsstunden (Deutschland: 30,4) und Männer durchschnittlich 39,1 Wochenarbeitsstunden (Deutschland: 39,3) tätig.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Frauke Kusenack, Telefon 0385 588-56421.