Dienstleistungen

Zentrale Druckerei

Das Landesamt für innere Verwaltung (LAiV) betreibt für die Landesverwaltung eine Zentrale Druckerei. Diese entstand aus den Druckereien des Landesvermessungsamtes (heute Abteilung 3 des LAiV), des Innenministeriums und der ehemaligen Oberfinanzdirektion.

Die Zentrale Druckerei führt Druckaufträge für die an der Zentralisierung beteiligten Bereiche aus.

Druckaufträge anderer Landeseinrichtungen werden kapazitätsabhängig gegen Kostenerstattung durchgeführt.

Druckerei Farbdruck © LAiV

Farbdruck

Flyer in Zickzackfalzung © LAiV

Flyer in Zickzackfalzung

Flyer in Wickelfalzung © LAiV

Flyer in Wickelfalzung

Formulare © LAiV

Formulare

Broschüre in Klammerheftung © LAiV

Broschüren in Rückstichbindung

Broschüre in Klebebindung © LAiV

Broschüren in Klebebindung

Leistungen für die Landesverwaltung:

  • Druck auf der Grundlage von PDF-Druckvorlagen
  • keine Lektor-, Satz- oder Gestaltungsarbeiten
  • Druckformat bis maximal DIN A3
  • Grammatur bis maximal 350 g/m2
  • Farbdruck, ausgenommen Schmuckfarben Gold und Silber
  • Formulare/ Durchschreibesätze
  • Broschüren bis maximal 80 Seiten in Rückstichbindung/ 1000 Seiten in Klebebindung
  • Plakate bis DIN A3
  • Visitenkarten
  • Faltblätter in Wickelfalzung/ Zickzackfalzung/ Altarfalzung/ Kartenfalzung/ Brieffalzung
  • Etiketten.

zur Beauftragung über den eshop

Druckauftragsformular (DOC, 0.06 MB)

Kontakt

Landesamt für innere Verwaltung Mecklenburg-Vorpommern
Zentrale Druckerei
Lübecker Straße 287
19059 Schwerin
Dezernatsleiter
Frank Bockholt
Telefon: 0385-588 56024
Telefax: 0385-588 482 56029
Dezernentin
Dajana Dudda
Telefon: 0385-588 56242
Telefax: 0385-588 482 56909
Rita Brodthagen
Telefon: 0385-588 56373

Kriegsgräber, verwaiste jüdische Friedhöfe

Gedenkstätte Fünfeichen © LAiV Details anzeigen

Gedenkstätte
Fünfeichen

Gedenkstätte Fünfeichen © LAiV

Gedenkstätte
Fünfeichen

Das LAiV nimmt die Angelegenheiten der Kriegsgräberfürsorge und der Pflege der verwaisten jüdischen Friedhöfe in Mecklenburg-Vorpommern wahr.
Rechtsgrundlage hierfür ist das Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft (Gräbergesetz) in Verbindung mit der Gräbergesetz-Zuständigkeitslandesverordnung und dem Erlass des Innenministeriums zur Übertragung von Aufgaben aus dem Innenministerium auf das Landesamt für innere Verwaltung vom 22.07.2010.

Die auf dem Ge­biet der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land lie­gen­den Grä­ber der Op­fer von Krieg und Ge­walt­herr­schaft bleiben be­ste­hen (dau­erndes Ru­he­recht).

Damit soll den Op­fern von Krieg und Ge­walt­herr­schaft in be­son­de­rer Wei­se ge­dacht und für zu­künf­ti­ge Ge­ne­ra­tio­nen die Er­in­ne­rung an die schreck­li­chen Fol­gen von Krieg und Ge­walt­herr­schaft wachgehal­ten werden.

Aufgaben des LAiV:

Sowjetischer Ehrenfriedhof Parchim © LAiV Details anzeigen

Sowjetischer Ehrenfriedhof
Parchim

Sowjetischer Ehrenfriedhof Parchim © LAiV

Sowjetischer Ehrenfriedhof
Parchim

  • Zuweisung von Bundesmitteln zur Erhaltung (Anlegung, Instandsetzung und Pflege) der Gräber an die Landkreise
  • Festsetzung und Zahlung der Ruherechtsentschädigung
  • Zustimmung zu Verlegungen
  • Anordnung der Ausbettung und Identifizierung namentlich unbekannter Toter
  • Entscheidungen über Instandsetzungsanträge der kommunalen Körperschaften, die über die laufenden Pflegemaßnahmen hinausgehen.

Kriegsgrabanlage Kühlungsborn © LAiV Details anzeigen

Soldatengräber auf dem kirchlichen Friedhof Kühlungsborn

Kriegsgrabanlage Kühlungsborn © LAiV

Soldatengräber auf dem kirchlichen Friedhof Kühlungsborn

Das Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft sichert das dauernde Ruherecht für die Toten beider Weltkriege auf dem Gebiet Deutschlands.
Zukünftige Generationen sollen damit an die schrecklichen Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft erinnert werden.
In Mecklenburg-Vorpommern befinden sich 602 Friedhöfe/ Begräbnisstätten in denen 76.000 Kriegstote und Opfer von Gewaltherrschaft in Einzel- und Sammelgräbern ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Die größte Kriegsgräberanlage ist der Golm (ca. 23.000 Tote) auf der Insel Usedom.

Zur Pflege und Instandsetzung dieser Gräber stellt der Bund dem Land jährlich finanzielle Mittel zur Verfügung. Diese Mittel weist das LAiV den Landkreisen und kreisfreien Städten als Pflegepauschale und für notwendige Instandsetzungsmaßnahmen zu.

Die staatliche Gräberfürsorge wird u. a. durch das Wirken des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Kassel, der auch in Mecklenburg-Vorpommern einen Landesverband unterhält, unterstützt.

Aufgabe nach dem GräbergesetzAufgabenträger
Feststellung der in ihrem Gebiet liegenden Gräber kreisfreie Städte, Ämter und amtsfreie Gemeinden
Aufstellung, Aktualisierung der Gräberlisten und deren Vorlage beim LAiV kreisfreie Städte, Ämter und amtsfreie Gemeinden
Erteilung von Auskünften kreisfreie Städte, Ämter und amtsfreie Gemeinden
Zuweisung von Bundesmitteln, Kostenerstattungen LAiV für das Ministerium für Inneres und Europa
Erstattung von Verwaltungsausgaben an Kommunen für die Aufgabenwahrnehmung LAiV für das Ministerium für Inneres und Europa
Erhaltung (Anlegung, Instandsetzung und Pflege) der Gräber kreisfreie Städte, Ämter und amtsfreie Gemeinden, soweit nicht über vertragliche Vereinbarung zwischen dem Land und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. vorgenommen
Prüfung der Durchführung regelmäßiger Erhaltungsmaßnahmen durch die Ämter, amtsfreien Gemeinden der Landkreise und durch die Kreisfreien Städte Landkreise, Kreisfreie Städte
Festsetzung und Zahlung der Ruherechtsentschädigung LAiV für das Ministerium für Inneres und Europa
Ankäufe von Grundstücken LAiV für das Ministerium für Inneres und Europa
Zustimmung zu Verlegungen LAiV für das Ministerium für Inneres und Europa
Anordnung der Ausbettung und Identifizierung namentlich unbekannter Toter LAiV für das Ministerium für Inneres und Europa
Entscheidungen über Instandsetzungsanträge die über die laufenden Pflegemaßnahmen hinausgehen LAiV für das Ministerium für Inneres und Europa

Pflege verwaister jüdischer Friedhöfe

Landesrabbiner Wolff © LAiV Details anzeigen

Landesrabbiner W. Wolff
2014 in Hagenow

Landesrabbiner Wolff © LAiV

Landesrabbiner W. Wolff
2014 in Hagenow

Jüdische Friedhöfe sind vielerorts die letzten Zeugen einer zerstörten Welt. 
Im Gedenken an diese Zeit haben das Land Mecklenburg-Vorpommern und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern den Vertrag über die gewährleistete Stellung der korporierten Religionsgemeinschaft im freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaat geschlossen. Dieser Vertrag trat am 15. Oktober 1996 in Kraft. Darin verpflichtet sich die Landesregierung, Zuschüsse für die Erhaltung und Pflege derjenigen jüdischen Friedhöfe oder Teile von ihnen zu gewähren, die nach den religiösen Vorschriften nicht mehr belegt werden können. Die Kosten für die 44 verwaisten jüdischen Friedhöfe werden hälftig durch den Bund und durch das Land getragen. Die Verwendung der hierfür zur Verfügung stehenden Mittel erfolgt in enger Abstimmung mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden.

§   RECHTSVORSCHRIFTEN

GESETZ
Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft (Gräbergesetz)
VERWALTUNGSVORSCHRIFT
Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz (GräbVwV)
VERORDNUNG
Landesverordnung zur Bestimmung der zuständigen Behörden nach dem Gräbergesetz (Gräbergesetz-Zuständigkeitslandesverordnung - GräberGZustLVO M-V)

Kontakt

Hausanschrift
Landesamt für innere Verwaltung
Abteilung Beschaffung, Dienstleistungen
Lübecker Str. 289
19059 Schwerin
Dezernent
Wolf-Rüdiger Müller
Telefon: 0385-588 56241
Gabriele Kusserow
Telefon: 0385-588 56371
Dirk Schoppenhauer
Telefon: 0385-588 56289

Ordensangelegenheiten

Es ist eine gute Tradition, verdiente Persönlichkeiten durch staatliche Auszeichnungen zu ehren. Der Bundespräsident hat die oberste Entscheidungsbefugnis über das Ordenswesen in der Bundesrepublik Deutschland. Die Ordenskanzlei unterstützt ihn dabei. Jeder kann die Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, des Landesverdienstordens und der Rettungsmedaille an einen anderen formlos anregen.

Seit dem 12. Juli 2010 nimmt das LAiV die Aufgaben im Zusammenhang mit Titeln, Orden, Ehrenzeichen und Ehrungen für das Ministerium für Inneres und Europa wahr.

Das Verdienstkreuz am Bande (Herrenausführung) © LAiV Details anzeigen

Das Verdienstkreuz am Bande (Herrenausführung)

Das Verdienstkreuz am Bande (Herrenausführung) © LAiV

Das Verdienstkreuz am Bande (Herrenausführung)

Am 07.09.1951 stiftete der Bundespräsident Theodor Heuss den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Der Verdienstorden wird vom Bundespräsidenten verliehen als Verdienstmedaille, Verdienstkreuz, Großkreuz und Großes Verdienstkreuz.

Der Ministerpräsident händigt in der Regel den Orden aus. Auf Anregung von jedermann leitet die Staatskanzlei ein Ordensverfahren ein. Der Ministerpräsident hat das Recht, dem Bundespräsidenten eine Verleihung vorzuschlagen. Durch die Staatskanzlei wird das Ordensverfahren eröffnet und die Ordenswürdigkeit des Vorgeschlagenen (Abfragen z. B. beim Bundeszentralregister, Staatsanwaltschaft, Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR –BStU-) geprüft. Die besonderen Verdienste werden durch die zuständigen Ressorts geprüft. Von hier aus werden Personen, Einrichtungen, Vereine, Gewerkschaften, Behörden, Verbände etc. aufgefordert, die Auskunft zu den Inhalten des Vorgeschlagenen geben können bzw. weitere Verdienste darstellen sollen. Sobald ein umfassendes Bild über die Verdienste des zu Ehrenden vorliegt, wird ein entsprechendes Votum der Staatskanzlei zur weiteren Aufbereitung zugeleitet. Die Ordensvorschläge werden dann durch die Staatskanzlei dem Bundespräsidenten zur Entscheidung vorgelegt.

Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Damenausführung) © LAiV Details anzeigen

Verdienstorden des Landes MV (Damenausführung)

Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Damenausführung) © LAiV

Verdienstorden des Landes MV (Damenausführung)

Der Landesverdienstorden wurde am 23.04.2001 mit dem Gesetz über den Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LOrdensG M-V) gestiftet. Die Verleihung erfolgt durch den Ministerpräsidenten als Anerkennung für besondere Verdienste um das Land Mecklenburg-Vorpommern und seiner Bevölkerung.

Vorschlagsberechtigt sind der Ministerpräsident, der Landtagspräsident und für ihren Geschäftsbereich die Mitglieder der Landesregierung. Mit Anregungen zur Ordensverleihung kann sich jedermann an die Vorschlagsberechtigten wenden.

Die Einleitung des Ordensverfahrens erfolgt durch das jeweilige Fachressort. Das LAiV wird für das Ministerium für Inneres und Europa tätig. Das weitere Verfahren lehnt sich an das beim Bundesverdienstorden dargestellte Verfahren an. Ferner wird durch das LAiV auch die Ordenswürdigkeit (Abfragen wie beim BVO) geprüft. Ist der Ordensvorschlag begründet, erfolgt eine umfassende Stellungnahme gegenüber dem Ministerium für Inneres und Europa. Der Innenminister regt dann ggf. die Ordensverleihung gegenüber dem Ministerpräsidenten an.

Rettungsmedaille des Landes Mecklenburg-Vorpommern © LAiV Details anzeigen

Rettungsmedaille des Landes MV

Rettungsmedaille des Landes Mecklenburg-Vorpommern © LAiV

Rettungsmedaille des Landes MV

Die Rettungsmedaille wurde am 23.10.1992 durch das Gesetz über die staatliche Anerkennung von Rettungstaten im Land Mecklenburg-Vorpommern (RettAnerkG M-V) gestiftet. Die Zuständigkeit liegt im Bereich des Ministeriums für Inneres und Europa. Durch das LAiV wird die zuständige Ordnungsbehörde beauftragt, die vorgeschlagene Rettungstat zu untersuchen und darüber zu berichten. Voraussetzung für diese Auszeichnung ist, dass der Retter sich selbst in schwere bzw. minderschwere Lebensgefahr begeben hat bzw. eine der Allgemeinheit drohende erhebliche Gefahr abgewendet und dabei ein besonderes Maß an Mut und Opferwilligkeit gezeigt hat.

Über die Verleihung der Rettungsmedaille, die Erteilung einer öffentlichen Belobigung und der Gewährung einer Geldbelohnung entscheidet auf Vorschlag des Ministers für Inneres und Europa der Ministerpräsident.

§   RECHTSVORSCHRIFTEN

GESETZ
Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen (OrdenG)
Gesetz über den Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Landesordensgesetz - LOrdensG M-V)
Gesetz über die staatliche Anerkennung von Rettungstaten (RettAnerkG M-V)

Kontakt

Hausanschrift
Landesamt für innere Verwaltung
Abteilung Beschaffung, Dienstleistungen
Lübecker Str. 289
19059 Schwerin
Dezernent
Wolf-Rüdiger Müller
Telefon: 0385-588 56241
Gabriele Kusserow
Telefon: 0385-588 56371
Dirk Schoppenhauer
Telefon: 0385-588 56289

Wehrmachtsnachweise

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Volksbund

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfür­sorge e. V.

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